Tag 8: In Sachen E-Mobilität

Nach einer Nacht im teuren Hotel, dafür aber leckerem Frühstück, ging es heute nicht so sehr weit. ( etwa 500km). Erstens erreicht man auf den Lofoten nur etwa 60km/h im Schnitt, so dass 200km über 3,5 Stunden brauchen und zweitens muss man auf Elche achten. Vor allem die jungen noch unerfahrenen Elche gehen auch schon mal auf die Straße.

Schöne Aussicht

Ein Teil der Strecke, von über 10km Länge, geht über das Meer. Anders gesagt mit der Fähre.

Panoramaansicht von der Fähre

Vor der Abfahrt wurde ich von einem Finnen angesprochen, der sich ausgiebig über die E-Mobilität informieren wollte. Natürlich habe ich ihm bereitwillig Auskunft gegeben. Gleichzeitig musste ich einsehen, dass ein Elektroauto in Finnland wohl noch nicht so praktisch ist, höchstens als Zweitwagen. Finnland hat sehr große Distanzen und ein schlecht ausgebautes Ladenetz. Deshalb funktioniert das nur in den Städten. Viele Finnen haben aber Bezug nach Lappland und das sind schon mal 1000km. In dem Fall muss ich zugeben, dass aktuell ein Hybrid noch das richtige Fahrzeug ist.

Ansonsten verlief die restliche Fahrt ereignislos und da ich die Strecke schon kannte, gibt es auch nicht viele Bilder von dem Tag. Immerhin konnte ich noch eine Info ergattern. Es reicht auch in Norwegen das Tagfahrlicht. Man muss also nicht auf das Fahrtlicht umstellen. Das Fahrzeug muss demnach auch nur vorne leuchten, wobei es mir früher bei meinem BMW besser gefallen hatte, dass auch beim Tagfahrlicht die Rückleuchten an sind. Warum man davon wieder weg ist, weiß ich nicht.

Übernachtet habe ich dann wieder in der Wildnis, etwa 30km vor dem nächsten Supercharger.

 

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