E‑Mobilität für alle: ökologisch, bequem und sozial

In meinem vorherigen Artikel habe ich beschrieben, dass wir keine abstrakte Energiediskussion brauchen, sondern Lösungen, die den Menschen im Alltag wirklich helfen. Dieser neue Beitrag knüpft genau dort an: Er zeigt eine konkrete, technisch machbare und sozial gerechte Lösung für eines der größten Probleme der E‑Mobilität – die fehlende, unfaire und oft überteuerte Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum.

Denn die Realität ist klar: Viele Menschen besitzen keinen eigenen Stellplatz und damit auch keine Möglichkeit, zu Hause zu laden. Öffentliche Ladepunkte sind häufig rar, ungleich verteilt oder schlicht zu teuer. Die Folge ist eine strukturelle Benachteiligung all jener, die auf der Straße parken müssen – und damit ein Hindernis für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität.

Gleichzeitig existieren die technischen Lösungen längst: Systeme, die das Laden so einfach machen könnten wie das Einstecken eines Steckers. Infrastruktur, die sich unauffällig in den Straßenraum integrieren lässt. Abrechnungsmodelle, die fair und transparent wären. Und ein Ansatz, der sowohl ökologisch sinnvoll als auch sozial gerecht ist.

In diesem Artikel beschreibe ich, wie eine solche Lösung aussehen kann – und warum sie nicht nur möglich, sondern eigentlich längst überfällig ist.

Die aktuelle Problematik: fehlende Ladepunkte, ungerechte Preise und strukturelle Hürden

Die Herausforderungen der E‑Mobilität zeigen sich besonders deutlich dort, wo Menschen wohnen – und zwar unabhängig davon, ob sie in einer Großstadt oder in einem ländlichen Ort leben. Wer keinen privaten Stellplatz besitzt, steht vor denselben grundlegenden Problemen: Es fehlt an wohnortnahen Lademöglichkeiten, die vorhandene Infrastruktur ist oft überlastet oder unpraktisch gelegen, und die Preise an öffentlichen Ladepunkten liegen deutlich über dem Haushaltsstrompreis. Damit entsteht eine strukturelle Ungleichheit, die den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität unnötig erschwert.

In dicht besiedelten Stadtgebieten ist das Problem besonders sichtbar. Die meisten Menschen parken am Straßenrand, oft weit entfernt von den wenigen verfügbaren Ladesäulen. Selbst wenn Ladepunkte vorhanden sind, sind sie häufig zugeparkt, defekt oder schlicht überlastet. Die Folge: Wer auf der Straße parkt, hat kaum eine realistische Möglichkeit, sein Fahrzeug zuverlässig und bezahlbar zu laden.

Auch außerhalb der Städte ist die Situation für viele nicht besser. Zwar gibt es mehr Platz, aber Mieterinnen und Mieter haben auch hier selten Einfluss darauf, ob ein Stellplatz mit einer Lademöglichkeit ausgestattet wird. Vermieter scheuen oft den Aufwand oder die Kosten, obwohl die technische Umsetzung längst unkompliziert wäre. Das Ergebnis ist dasselbe wie in der Stadt: Menschen ohne eigenen Ladepunkt zahlen mehr, haben weniger Komfort und sind beim Laden auf Glück und Improvisation angewiesen.

Ein weiteres Problem ist der Preis. Während Haushaltsstrom zu einem regulierten Tarif bezogen wird, liegen die Kosten an öffentlichen AC‑Ladepunkten oft deutlich höher. Das ist paradox: Wer keinen eigenen Stellplatz hat, zahlt mehr – obwohl er eigentlich weniger Wahlmöglichkeiten hat. Diese Ungleichheit ist sozial ungerecht und bremst die Akzeptanz der E‑Mobilität.

Die Technik ist soweit

Eine technische Lösung für das einfache Aufladen von E-Autos gibt es längst. Tesla Fahrer kennen das. Sie fahren an die Ladesäule und stecken das Ladekabel ins Auto. Fertig. Die Supercharger verwenden dazu ein eigenes Protokoll, aber unter dem Stichwort Plug & Charge gibt es bereits mit der ISO 15118 eine allgemeine Lösung. Man muss nur einmal im Auto seine Vertragsdaten hinterlegen. Neuere E-Autos sollten dies unterstützen. Dann heißt es nur noch Stecker einstecken und der Rest passiert automatisch. Keine Apps, keine Ladekarten, kein Tarifdschungel.

Das Prinzip ist einfach: Das Fahrzeug identifiziert sich beim Einstecken selbstständig an der Ladesäule. Der hinterlegte Stromvertrag wird automatisch erkannt, und die Abrechnung erfolgt im Hintergrund – bundesweit, an jedem kompatiblen Ladepunkt. Damit wird das Laden nicht nur komfortabler, sondern auch fairer, weil alle Menschen unabhängig von ihrem Wohnort oder Stellplatz dieselbe einfache und zuverlässige Möglichkeit erhalten, ihr Fahrzeug zu laden.

Was getan werden muss

Damit E‑Mobilität wirklich für alle funktioniert, braucht es einen strukturierten, bundesweit einheitlichen Ansatz. Die technischen Grundlagen sind vorhanden – jetzt müssen die richtigen Akteure handeln. Im Zentrum stehen dabei die örtlichen Netzbetreiber, denn sie verfügen über das Know‑how, die Infrastruktur und die Verantwortung für das lokale Stromnetz. Gemeinsam mit den Kommunen können sie eine Ladeinfrastruktur schaffen, die fair, zuverlässig und für alle zugänglich ist.

Der wichtigste Schritt ist der Ausbau von Ladepunkten direkt dort, wo Menschen parken: am Straßenrand, auf öffentlichen Stellflächen, in Wohngebieten. Netzbetreiber kennen das lokale Stromnetz, die Straßen, die Lastverteilung und die technischen Möglichkeiten. Sie sind daher prädestiniert, gemeinsam mit den Kommunen Ladepunkte in den Straßenraum zu integrieren – unauffällig, robust und flächendeckend.

Netzbetreiber bieten ihren Kundinnen und Kunden eine einfache Ladekarte an, die idealerweise direkt ins Fahrzeug übertragen werden kann, falls das Fahrzeug Plug & Charge unterstützt. Das bedeutet, dass das Auto beim Einstecken automatisch erkannt wird und der Stromvertrag des Haushalts genutzt wird. Keine App, keine Karte, kein Tarifchaos – einfach Stecker rein, und der Rest läuft im Hintergrund. Die Karte brauchen alle diejenigen, die kein Fahrzeug mit Plug & Charge besitzen.

Damit das System bundesweit funktioniert, müssen sich die Netzbetreiber an eine Roamingplattform anschließen. So wird sichergestellt, dass Kundinnen und Kunden mit ihrem Haushaltsstromvertrag überall dort laden können, wo kompatible Ladepunkte stehen – unabhängig vom Betreiber. Das schafft Transparenz, Fairness und echte Mobilität.

Vorteile für Netzbetreiber

Für Netzbetreiber ist dieses Modell nicht nur machbar, sondern attraktiv:

  • Lastmanagement: Sie können die Ladepunkte intelligent steuern und das Netz stabil halten.
  • Netzkenntnis: Sie wissen genau, wo Kapazitäten vorhanden sind und wo ausgebaut werden muss.
  • Kundenbasis: Sie haben bereits Millionen Haushaltskunden – der Schritt zur Mobilität ist naheliegend.
  • Planungssicherheit: Als langfristig orientierte Akteure können sie Infrastruktur nachhaltig betreiben.

Vorteile für die Menschen

Für die Nutzerinnen und Nutzer entsteht ein System, das endlich fair ist:

  • Gleicher Preis wie zu Hause: Keine überhöhten öffentlichen Ladepreise mehr.
  • Keine Benachteiligung ohne Stellplatz: Wer am Straßenrand parkt, zahlt nicht länger drauf.
  • Ein Vertrag für alles: Wohnung und Auto laufen über denselben Stromtarif.
  • Einfaches Laden: Stecker rein – fertig.

Dieses Modell schafft echte Gleichberechtigung und macht E‑Mobilität für alle zugänglich, nicht nur für Menschen mit eigener Garage. Zudem wäre dies eine echte Maßnahme, die zu dem Sondervermögen passen würde. Eine solche Lösung kommt allen Menschen zugute, denn die E-Mobilität sorgt für bessere Luft und weniger Lärm.

Warum diese Lösung jetzt überfällig ist

Selten war der Zeitpunkt günstiger, um eine faire, ökologische und zukunftsfähige Ladeinfrastruktur aufzubauen. Die Herausforderungen unserer Zeit machen deutlich, dass wir nicht länger warten können. Eine Lösung, die E‑Mobilität für alle zugänglich macht, ist nicht nur technisch möglich – sie ist gesellschaftlich notwendig.

Die vergangenen Jahre und die aktuelle Irankrise haben uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie verwundbar ein Verkehrssystem ist, das auf fossilen Energien basiert. Preisexplosionen, Lieferengpässe und geopolitische Spannungen haben gezeigt, dass wir uns nicht länger auf externe Ressourcen verlassen dürfen. Eine flächendeckende, lokal betriebene Ladeinfrastruktur stärkt unsere Unabhängigkeit und macht Mobilität planbarer und stabiler.

Der Verkehrssektor ist einer der größten CO₂‑Verursacher. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, müssen wir den Umstieg auf elektrische Antriebe massiv beschleunigen. Doch das gelingt nur, wenn alle Menschen – nicht nur Eigentümer mit Garage – eine realistische Möglichkeit haben, ihr Fahrzeug zu laden. Eine sozial gerechte Ladeinfrastruktur ist damit nicht nur ein Komfortthema, sondern ein zentraler Baustein des Klimaschutzes.

Plug & Charge, intelligente AC‑Ladepunkte, Lastmanagement, Roamingplattformen: All das existiert bereits. Netzbetreiber verfügen über das Know‑how, die Infrastruktur und die Kundennähe, um diese Lösungen schnell und effizient umzusetzen. Sie kennen das Netz, die Straßen und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Es fehlt nicht an Technik – es fehlt an klaren politischen Vorgaben.

Solange der öffentliche Nahverkehr vielerorts unzuverlässig, unvollständig oder schlicht nicht attraktiv genug ist, bleibt das Auto für viele Menschen unverzichtbar. Eine faire Ladeinfrastruktur sorgt dafür, dass Mobilität nicht zum Luxus wird. Sie ermöglicht Teilhabe, schafft Planungssicherheit und verhindert, dass Menschen ohne Stellplatz systematisch benachteiligt werden.

Mit dem Sondervermögen hat die Politik bereits finanzielle Spielräume geschaffen, die genau für solche Zukunftsprojekte genutzt werden könnten. Es wäre nur konsequent, diese Mittel in eine Infrastruktur zu investieren, die ökologisch sinnvoll, sozial gerecht und langfristig wirtschaftlich ist. Die Weichen sind gestellt – jetzt müssen sie genutzt werden.

Ich habe dazu eine entsprechende Petition gestartet.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von ChatGPT ausformuliert.

Vorschlag für eine sinnvolle Energiediskussion

Mich regen die vielen Diskussionen in den Medien auf, die an den Themen vorbei gehen und Problemstellungen nicht an der Wurzel packen. Zum Beispiel das Thema Deepfakes, wo immer über die bösen Möglichkeiten der KI gesprochen wird. Dabei ist die KI nur ein Werkzeug und nicht das eigentliche Problem. Aber das soll hier gar kein Thema sein.

Wir haben aktuell eine Energiekrise. Warum haben wir die, weil die aktuelle Bundesregierung, insbesondere unsere Gasministerin, Interessen verfolgt, die den Interessen der Nation und vor allem den zukünftigen Generationen diametral entgegenstehen. Fangen wir mit den Gasspeichern an. In der Ukrainekrise, die ja noch anhält, hat der viel gescholtene ehemalige Wirtschaftsminister dafür gesorgt, dass die Republik genügend Gas zur Verfügung hat. Die Betonung liegt auf genügend. Das heißt, im Herbst mussten die Gasspeicher voll sein. Dies hat die aktuelle Regierung wieder aufgeweicht und nun laufen die Speicher leer. Da kann man nur hoffen, dass der Winter bald vorbei ist. Ein Gasimport aus Russland verbietet sich selbstverständlich. Gleichzeitig sollen weitere Gaskraftwerke gebaut werden, die in den letzten Jahrzehnten abgebaut und nach China verschifft wurden. Das ist kompletter Irrsinn, genauso wie eine Diskussion um Atomkraftwerke.

Nun wird anhand hoher Spritpreise diskutiert, wie die „arme“ Bevölkerung entlastet werden kann. An alle, die diese Diskussion für sinnvoll halten sei gesagt, dass das Unsinn ist. Durch die CO2 Preise wird sich der Sprit in Zukunft ohnehin auf dieses Niveau erhöhen. Also gewöhnt euch schon mal daran. Dasselbe gilt für das „böse“ Heizungsgesetz. Dieses Gesetz wurde von bestimmten Medien bereits zerredet, bevor es überhaupt da war und leider war die alte Regierung nicht in der Lage das richtig darzustellen. Die aktuelle Regierung hat es dahingehend geändert, dass es technologieoffen ist. Allerdings haben sich die prinzipiellen Ziele gar nicht verändert und nur die Folgen (Kosten) für eine technologieoffene Lösung werden massiv steigen. Dagegen gibt es keinen Protest.

Was muss also wirklich getan werden? Erste Frage, haben wir zu wenig Energie? Ein bisschen vielleicht, aber insbesondere haben wir elektrische Energie zu ungünstigen Zeiten. Das kann man natürlich durch unsinnige Gaskraftwerke ausgleichen oder durch Batteriespeicher, die viel besser im Land verteilt werden können. Damit ließe sich der Überfluss an Wind- und Solarstrom speichern und entsprechend in Flautezeiten nutzen. Batteriespeicher sind, bezogen auf die zu speichernde Leistung, viel günstiger als neue Kraftwerke, schneller genehmigt, schneller aufgebaut und langfristig viel umweltfreundlicher. (Bitte jetzt keine Diskussion um Lithium oder Kobalt beginnen. Die hatten wir schon im Überfluss.) Zumindest könnten mit solchen Batteriespeichern einige Probleme des Netzes behoben werden.

Zweitens haben wir noch so viele Dachflächen in Deutschland auf denen Solarzellen montiert werden könnten. Das müsste vorangebracht werden, inkl. von Hausspeichern. Damit könnte der Solarertrag massiv gesteigert werden und vor allem würde der Strom dort produziert, wo er gebraucht wird. Na gut, zum Teil. Die armen Städter, die ihre Probleme gerne auf das Land abwälzen, müssten vielleicht ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, um den Strom vom Land einzukaufen. Das fände ich zumindest eine faire Lösung. Dazu noch ein paar Windräder und alles ist fein. Damit hätten wir genug Strom, um sowohl die Mobilität, als auch die Hauswärme zu elektrifizieren. Über letzteres muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden, denn dass eine Wärmepumpe eine vollwertige und günstige Heizalternative ist, sollte inzwischen jedem klar sein, der nicht auf Heizungswartungen als Geschäftsmodell angewiesen ist.

Kommen wir zum Verkehr. Die meisten von denen die schon einmal ein Elektroauto gefahren sind, wissen, dass das Spaß macht. Nur die ewig Gestrigen, die ihr Verbrennergeräusch brauchen und ihre Umwelt mit Lärm beglücken, weil sie sonst nichts zu bieten haben, sind gegen Elektroautos. Warum ein Elektroauto besser ist, als ein Verbrenner, kann man in diesem Blog nachlesen. Kommen wir zu drei Problemen.

Erstens die geringe Reichweite. Ich erinnere mich noch an die Ausflüge in den 70er, 80er Jahren als wir Probleme hatten sonntags eine offene Tankstelle zu finden, weil unser VW 1600 auch nur etwas mehr als 300km Reichweite hatte. Da redet heute niemand mehr drüber. Aber natürlich kommt das Argument, dass Tanken viel schneller geht. Noch stimmt das, aber wenn ich an den Bericht von letztem Sonntag im Fernsehen denke, wo ein BYD mit 1MW geladen wurde, dann hat sich das Thema in 3 Jahren auch erledigt. Muss ein Auto aber schnell geladen werden? Nein, nur auf Langstrecke, also auf dem geringeren Teil der Fahrten.

Kommen wir zu Punkt zwei. Dieser Punkt geht direkt an die Politik. Die Politik hat die Möglichkeiten eine vernünftige Ladeinfrastruktur zu ermöglichen. Was brauchen wir? Wir brauchen eine Möglichkeit ein Fahrzeug zu parken und dieses über den Tag / die Nacht hinweg zu laden und zwar so, dass es keinen anderen Parkplatzsuchenden stört. Bei der Arbeit oder zuhause. Nun hat nicht jeder einen Stellplatz zu hause oder bei der Arbeit, sondern muss sein Auto an der Strasse parken. Hier ist die Politik, insbesondere die Kommunalpolitik gefordert. Diese könnte den regionalen Energieversorger dazu anhalten Bordsteinlader aufzubauen. Jeder ausgewiesene Parkplatz sollte mit einer Typ 2 Steckdose versehen werden, so dass dort ein Elektroauto geladen werden kann. Man könnte zum Beispiel mit Strecken beginnen, die ohnehin gerade aufgerissen werden. Übrigens ließe sich dabei auch gleich ein Leerrohr für Glasfaser verlegen, welches die Kommunen vermieten könnten. Das aber nur so nebenbei.

Kommen wir zu Punkt drei. Wir haben jetzt genügend elektrische Energie zur Verfügung und wir haben die Lademöglichkeiten. Bleibt noch das Elend mit dem Bezahlen. Auch hier ist die Politik gefragt. Denn wie wäre es, wenn die Stromkunden von ihrem Energieversorger eine Ladekarte erhalten würden, mit der sie dann bundesweit an den Bordsteinladern zu ihrem eigenen Haustarif das Auto laden könnten? Zuhause bezahlt man 30-35 €Cent für die Kilowattstunde Strom. Warum kann dieser Preis nicht bundesweit gelten? Ich fordere eine Bezahlkarte, die per Roaming in ganz Deutschland gilt und die mit dem eigenen Stromanschluss zuhause gekoppelt ist. Die Zusatzkosten für den Unterhalt der Dosen und die Abwicklung der Zahlungen kann von mir aus aufgeschlagen werden. Am Besten wäre allerdings eine steuerfinanzierte Lösung, denn die Elektromobilität ist für alle das Beste und Vandalismus ein gesellschaftliches Problem. Das Bezahlen von Schnelladern ist hiervon natürlich ausgeschlossen, denn dafür braucht es eine ganz andere Infrastruktur und man will ja auch den Komfort einer schnellen Reise genießen.

Diese Dinge sollten diskutiert werden. Das ist eine zukunftsfähige, umweltfreundliche und lösungsorientierte Diskussion. Eine Deckelung von Spritpreisen zu Lasten der ärmeren Bevölkerungsschicht ist keine Lösung, sondern Symptombekämpfung. Mit den obigen Vorschlägen kann eine konkrete Realisierung diskutiert werden. Zum Beispiel wie wird es bezahlt, welchen Zeitraum der Umsetzung stellen wir uns vor, wie muss das Roaming organisiert werden, …. Einfach mal ein Projekt aufsetzen mit klaren Zielen und unter Einbeziehung von allen Seiten. Auch von Verbrauchern, denn ich habe das Gefühl, dass die Politik nicht weiß was außerhalb ihres goldenen Käfigs los ist. Grüße gehen an die Altparteien. Das Ihr den Wähler nicht versteht zeigt mir, dass Ihr keine Ahnung vom Leben habt.