Was läuft denn hier schief?

Ich habe in den letzten Wochen ein Angebot von einem Stromversorger bekommen, mit meinem Auto 260€ zu verdienen, indem der Versorger mit meinem Auto ein CO2 Zertifikat umsetzt und dieses verkauft. Das ist ja sehr nett, aber was steckt dahinter? Wenn ich es richtig verstanden habe, können darüber quasi öffentliche Ladesäulen indirekt zertifiziert werden, weil die dort geladenen E-Autos CO2 einsparen. Aber das Auto spart gar kein CO2 ein. Dort wo der Strom produziert wird, wird CO2 (hoffentlich) vermieden. CO2 kann demnach gar nicht eingespart werden, sondern nur dessen Produktion vermieden werden. Einsparen kann ich nur mit einem Verbrenner, wenn ich weniger verbrauche und hier muss angesetzt werden. Ein Schadstoffausstoss muss bestraft werden, egal wo. Ansonsten kaufen sich Unternehmen frei, weil das billiger ist, als den CO2 Ausstoss zu senken. Deshalb meine Forderung an alle E-Auto Fahrer:

Verzichtet auf solche Angebote.

Da hat sich das Umweltbundesamt etwas nicht zielführendes ausgedacht. Viel geschickter wäre es Zertifikate pro kW peak einer Solaranlage zu generieren und diese zu verkaufen, um die EEG Umlage und damit den Strompreis zu senken, wenn man schon mit Zertifikaten arbeitet.

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